Kunst- und Kulturgeschichte
Kurse (4)
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Mit Stift, Farbe und Ton durch die Kunstgeschichte – Techniken erlernen und Epochen verstehen
Dieser Kurs richtet sich an alle, die sich einen Überblick über gängige Techniken in der Kunst sowie der Kunstgeschichte verschaffen möchten. Ziel des umfassenden Kurses ist es, das Zeichnen mit Stiften und Pastellen, das Malen mit Aquarell- und Acrylfarben sowie einfache Drucktechniken wie Monotypie und Weichplattendruck vorzustellen und in Anlehnung an die jeweilige Epoche, in der sie erstmals oder gehäuft auftraten, einzuüben. Auch eine Übungseinheit zum plastischen Gestalten mit Ton ist Teil des Programms. Zusätzlich erhalten die Teilnehmenden Informationen und praktische Übungen zur Farbenlehre, eine Einführung in die Perspektive und auch Techniken für Schraffuren, Strukturen, Schatten und Kontraste werden vermittelt. Zehn wichtige kunstgeschichtliche Epochen von der Steinzeit bis zu aktuellen Tendenzen der Kunst werden vorgestellt und durch Bildbesprechungen vertieft, um diese schließlich in die eigene künstlerische Arbeit einfließen lassen zu können. Optional ist auch ein gemeinsamer Besuch einer aktuellen Kunstausstellung in der Region geplant. Zzgl. ca. 25,00 € Materialkosten.
Deutsch-jüdische und israelische Literatur
Seit Heinrich Heine und bis in die Gegenwart sind jüdische Autoren und Autorinnen ein wichtiger Bestandteil der deutschen Literatur. In ihren Werken kommt zum Ausdruck, was man die „deutsch-jüdische Symbiose“ zu nennen pflegte. Aber nicht erst seit Hitler war dieser Begriff sehr problematisch und wird heute kaum noch verwendet. Seit etwa zwei Generationen gibt es in Deutschland auch jüdische Autoren und Autorinnen aus einem anderen Land: aus Israel. Nach der Staatsgründung 1948 dauerte es noch etwa zwei Jahrzehnte, bis diese Literatur international bekannt wurde und seit den 1980er Jahren sind Namen wie Amos Oz, Zruya Shalev oder David Grossman auf dem deutschen Buchmarkt sehr präsent.
Als Dichter und Verleger kennt Michael Krüger viele israelische Autoren persönlich; Jakob Hessing, Autor und Germanist an der Hebräischen Universität in Jerusalem, erforscht die Geschichte der deutsch-jüdischen Literatur. In einem Gespräch tauschen sie ihre Erfahrungen aus.
Den Zugangslink für den Online-Vortrag erhalten Sie nach Anmeldung wenige Tage vor der Veranstaltung per E-Mail.
Leseland Hessen 2026: Kunst-Comedy mit Jakob Schwerdtfeger
Ein wilder Ritt durch 1000 Jahre Kunst!
Warum ist der Barock das Koks der Kunst?
Was hat der Expressionismus mit der Milka-Kuh zu tun?
Und wieso ist die Renaissance die Streberin unter den Epochen?
Voller Humor liefert der Comedian und Kunsthistoriker Jakob Schwerdtfeger einen verständlichen und fundierten Überblick über alle Kunstepochen – vom Mittelalter bis heute. Wie ein Trüffelschwein sucht er nach Funfacts und Anekdoten, egal ob bei großen Meistern oder unterschätzten Underdogs. Weshalb landete die Mona Lisa in einer Pizza-Werbung? Warum beeinflussten Geisterbeschwörungen die Erfindung der Abstraktion? Und wie machte die Sängerin Taylor Swift ein unbekanntes Gemälde weltberühmt? Jakob Schwerdtfeger hat die Antworten parat.
Seine einzigartige Mischung aus Wissen und Unterhaltung lässt uns die Kunstgeschichte neu erleben. Also Schluss mit Überforderung und Langeweile! Nach dieser Leseshow wird jeder Museumsbesuch zum Hochgenuss.
So macht Kunstgeschichte Spaß!
Eine Veranstaltung im Rahmen des Literaturfestivals Leseland Hessen. Mit freundlicher Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie hr2-kultur.
Giuseppe Arcimboldo. Ein Meister des Manierismus
Im 16. Jahrhundert erlaubt sich die junge Künstlergeneration in nahezu allen Gattungen gewisse künstlerische Freiheiten und Brüche mit bisherigen Traditionen und Konventionen: eine individuelle „maniera“. Neue kunsttheoretische Ideen und die bravouröse Beherrschung des jeweiligen „Handwerks“ ermöglichen einen spielerischen Umgang mit den eigenen Fertigkeiten und befördern eine Vorliebe für Verfremdungen, Rätsel, Scherze, Bizarrerien, die nicht zuletzt von einem begeisterten Publikum rezipiert und neben naturkundlichen Besonderheiten in „Wunderkammern“ gesammelt werden. Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit dieser kurzen und rätselhaften Stilepoche bildet das Œuvre Giuseppe Arcimboldos, dessen Erfindungen noch heute die Betrachter in Erstaunen versetzen. Weitere herausragende Werke aus verschiedenen Gattungen werden herangezogen und vermitteln einen Eindruck über die zeitliche Entwicklung und Entstehungszusammenhänge.